Zahnarztpraxis Dr. Jochen Kuhn
Zahnarzt / Zahnarzt für Naturheilkunde
Homöopathie
Die homöopathische Therapie beruht auf dem Prinzip, daß ein Mittel, das bei einem vollkommen gesunden Menschen bestimmte Symptome hervorruft (sogenannte Arzneimittelprüfung), einem kranken Menschen mit ebendiesen Symptomen am besten helfen kann.Um dieses Mittel zu finden, ist eine ausführliche Anamnese (Befragung des Patienten) nötig. Aus diesen Angaben sucht der Arzt das optimale Mittel heraus, das dann verabreicht wird. Man unterscheidet sogenannte Niedrigpotenzen für akute Erkrankungen, die mehrmals täglich bis wöchentlich gegeben werden (immer das gleiche Mittel, bis die Beschwerden verschwinden) von den Hochpotenzen für chronische Erkrankungen, die normalerweise vierteljährlich gegeben werden, wobei sich hier die Mittel normalerweise von Mal zu Mal ändern.
Die Heilung bei chronischen Erkrankungen folgt der sogenannten Heringschen Regel. Diese besagt, daß die Beschwerden in umgekehrter Reihenfolge ihres Auftretens verschwinden (zuerst die neueren Beschwerden, dann die alten). Dies kann auch bedeuten, daß während einer Behandlung alte und zum Teil vergessene Beschwerden wieder auftreten können. Dies ist völlig normal, wenn auch manchmal lästig, und zeigt den Fortgang der Therapie.
Die Heilung erfolgt von innen nach außen, das heißt, daß Hautprobleme als letztes verschwinden. Es kann aber auch sein, daß während der Therapie als Zeichen der Heilung Hautreaktionen auftreten können, die vorher nicht bestanden. Diese Hautreaktionen sollen wenn irgend möglich nicht behandelt werden, da sonst der Heilungsverlauf gestört wird. Falls die Beschwerden zu stark werden (z.B. Juckreiz), bitte zuerst den behandelnden Arzt informieren, da dieser symptomatische Behandlungen anbieten kann, die den Heilungsverlauf nicht stören (z.B. Akupunktur).

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