Zahnarztpraxis Dr. Jochen Kuhn

Zahnarzt / Zahnarzt für Naturheilkunde

Karies heilen ohne zu Bohren!

Die Kombinationstherapie mit dem Fidelis Plus III Laser + HealOzone in unserer Praxis macht diesen Wunschtraum vieler Patienten möglich.

Anwendung bei noch größtenteils intakter Zahnoberfläche (sog. Fissurenkaries):

Nicht jede Verfärbung einer Fissur bedeutet Karies. Mit einem speziellen Diagnoselaser (Diagnodent) wird bei verfärbten Fissuren zuerst einmal festgestellt, ob überhaupt eine Karies vorliegt. Kariesverursachende Bakterien werden durch das Licht zum Leuchten angeregt, sie fluoreszieren. Dieses kann wiederum gemessen werden. Je höher der Wert, desto weiter ist die Karies fortgeschritten. Ab einem bestimmten Wert ist die Grenze zum Dentin überschritten. Die Karies muss behandelt werden, damit sie sich nicht bis zur Pulpa (dem "Nerv") ausbreiten und diese schädigen kann.

Wenn dies der Fall ist, wird die Fissur zuerst gereinigt und getrocknet. Danach wird mit einem speziellen Aufsatz für 20 - 60 Sekunden Ozon aufgebracht. Dieser Aufsatz schließt mit dem Zahn dicht ab, so dass kein Ozon nach außen entweichen kann. Ozon wird dadurch nur auf die kariöse Stelle aufgebracht. Sobald diese Abdichtung nicht mehr gewährleistet ist, schaltet das Gerät ab. Eine Schädigung der umliegenden Gewebe ist somit ausgeschlossen. 99,9% der Kariesbakterien sind danach eliminiert.

Direkt im Anschluss wird eine spezielle Lösung auf den Zahn aufgebracht, die die so genannte Remineralisation startet. Diese Remineralisation muss von Ihnen daheim noch für ca. 2 Wochen fortgeführt werden (das entsprechende Material bekommen Sie von uns). Dadurch härtet die sterilisierte Karies aus und ist in ihrer Härte nicht mehr vom natürlichen Zahn zu unterscheiden. Die Stelle ist nur etwas dunkler, als der umgebende Zahn. Damit ist die Kariestherapie abgeschlossen.

Die Fissur kann im Anschluss noch versiegelt werden, dies wird im Einzelfall entschieden.

Anwendung bei verdeckter Karies:

Der Zahn wird mit dem Laser eröffnet und der oberflächliche Teil der Karies entfernt. Die tiefen Bereiche der Karies werden mit Heal Ozone behandelt und remineralisiert (wieder verfestigt). Dadurch kann wesentlich mehr Zahnsubstanz erhalten werden, als bei konventionellem Vorgehen oder der Behandlung mit dem Laser allein.

Außerdem wird die Pulpa (der "Zahnnerv") positiv beeinflußt, sodass die Gefahr einer Entzündung deutlich vermindert wird. Dadurch ist die Überlebenswahrscheinlichkeit des Zahnes wesentlich größer. Nur wenn schon Teile der Pulpa abgestorben sind, ist eine Ausheilung nicht mehr möglich und es muß eine Wurzelbehandlung erfolgen (siehe dort).

Die Behandlung der Karies ist auf diese Weise schmerzfrei. Für die anschließende Füllung muß der Zahn allerdings entsprechend vorbereitet werden, damit die Füllung richtig verklebt werden kann. Dies ist unter Umständen bei empfindlichen Zähnen unangenehm und kann eine Anästhesie erfordern. Dies kann im Einzelfall entschieden werden.

Eine anschließende Füllung versorgt den Zahn, wenn die Farbe stört oder durch die Karies schon ein Substanzverlust eingetreten ist, der verschlossen werden soll. Allerdings ist diese Füllung wesentlich kleiner, als bei herkömmlicher Therapie, bei der ja die gesamte Karies entfernt werden muss.

Der Ablauf einer solchen Behandlung im Vergleich mit der konventionellen Behandlung ist auf der folgenden Seite schematisch dargestellt.

Weitere Informationen zu Behandlungen mit Laser und HealOzone im Internet unter:
Laserbehandlung
http://www.healozone.net
http://www.schonendlasern.de
http://www.fotona.si (englische Herstellerseite)

Kariestherapie konventionell und mit HealOzone
Konventionelle Kariesbehandlung

Karies im Zahnzwischenraum
Die Karies (braun) geht vom Zahnzwischenraum aus bis nahe an die Pulpa (rot), die den Nerv und die Gefäße des Zahnes enthält
  Kariesentfernung mit dem Bohrer mit großem Substanzverlust (blaugrau) und der Gefahr der Schädigung der Pulpa (kleiner Ausschnitt Pfeil).   Fertige konventionelle Füllung mit Unterfüllung, Abstand zur Pulpa ist ziemlich gering, die Unterfüllung dient als zusätzlicher Schutz


Kariesbehandlung mit HealOzone
Karies von außen nicht zugänglich (sog. hidden caries), Behandlung durch Zahnarzt

Karies im Zahnzwischenraum (s.o.)   Es braucht nur eine kleine Öffnung (Pfeil), wenn die Karies nicht von außen zugänglich ist (sog. versteckte Karies)   Ozon (grün) wird über die Öffnung an die kariöse Stelle gebracht und tötet dort (und nur dort) die Bakterien ab (nur bei vollst. Abdichtung gegen die Mundhöhle wird Ozon freigesetzt)   Die Reduktionslösung wird aufgeträufelt (hellblau, dadurch wird die Regeneration des Zahnes gestartet)   ca. 4 Wochen häusliche Anwendung des Remineralisationssets Die Karies ist wieder vollständig remineralisiert (verhärtet, blau) und entspricht nun in der Struktur weitgehend dem natürlichen Zahnbein, die Stelle ist sogar etwas härter und dichter.
Es muss nur die kleine Zugangsöffnung gefüllt werden (gelb, weit weg von der Pulpa).


Karies von außen zugänglich (Fissurenkaries), Behandlung durch qualifizierte Mitarbeiterin

Karies auf der Kaufläche ausgehend von den Grübchen (sog. Fissurenkaries), von außen zugänglich   Ozon (grün) kann direkt angewendet werden (keine zusätzliche Öffnung erforderlich)   Die Reduktionslösung (hellblau) kann direkt aufgeträufelt werden und startet die Regeneration   ca. 4 Wochen häusliche Anwendung des Remineralisationssets
Die Karies ist wieder vollständig remineralisiert (blau), es ist keine zusätzliche Füllung nötig, die Fissur kann noch versiegelt werden, falls nötig