Zahnarztpraxis Dr. Jochen Kuhn

Zahnarzt / Zahnarzt für Naturheilkunde

Vollkeramikkronen (Zirkon)

Wenn ein Zahn mit einer Krone versehen werden soll, so wird diese nach dem Abdruck des präparierten Zahnes in der zahnärztlichen Praxis im zahntechnischen Labor angefertigt. Der Zahntechniker stellt dazu aus Gips ein Modell des Zahnes her, das diesem in seiner Form und Größe genau entspricht.
Auf dieses Modell wird bei herkömmlich hergestellten Kronen Wachs aufgetragen, das die spätere Form der Krone wiedergibt. Von diesem Wachsmodell wird eine Gussform angefertigt, in die über mehrere Zwischenschritte eine Goldlegierung gegossen wird. Nach dem Abkühlen wird die Form zerstört (sie ist immer nur einmal zu verwenden) und die gegossene Krone entnommen.
Bei einer Krone aus Zirkoniumdioxyd wird auf dem Modell ein Kunststoffrohling angefertigt, der anschließend als Vorlage für die Fräsmaschine dient, die die endgültige Krone aus dem Vollen fräst. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass industriell hergestellte Keramik verwendet werden kann, die eine sonst unerreichbare Homogenität aufweist. Dadurch ist sie sehr stabil.
Dieser Rohling kann entweder direkt verwendet werden (im weniger gut sichtbaren Seitenzahngebiet, in dem die Ästhetik keine so große Rolle spielt), das spart Kosten, oder im sichtbaren Gebiet mit Aufbrennkeramik individuell angepasst werden (wie bei der bisherigen Technik).

Eine Vollkeramikkrone hat gegenüber einer Metallkeramikkrone folgende Vorteile:

  • optimale Passform
  • durch Verwendung von reiner Keramik stark vermindertes Allergierisiko
  • höhere Stabilität durch besseren Verbund der Keramik untereinander im Gegensatz zum Verbund Keramik - Metall)
  • es kann kein Metall durchschimmern, d.h. sehr gute Ästhetik besonders am Zahnfleischrand (unten: links herkömmliche Krone, rechts Zirkonkrone)


Durch die besondere Herstellungsweise bewegen sich die Preise im Bereich der herkömmlichen Metallkeramikkronen. Die genauen Kosten werden Ihnen im Einzelfall aufgestellt.